Interview: „Seit dem ersten Tag bin ich Teil des Teams“

Anfangs 2023 hat Simone Hächler die Leitung der stationären Pflege im Alterszentrum Breitlen übernommen. Sie ist ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung. Vorher war sie in der Rehaklinik Zollikerberg in der Funktion als diplomierte Pflegefachfrau HF, Teamleitungsmitglied und Berufsbildnerin während acht Jahren tätig. Gerne stellen wir die dynamische Leiterin in diesem Interview vor.

Frau Hächler, Sie haben vor rund 6 Monaten hier im Breitlen die Leitung der stationären Pflege übernommen. Wie sind Sie gestartet?
Simone Hächler: Ich bin sehr gut gestartet, danke. Ich wurde herzlich empfangen und hatte genügend Zeit, um mich einzuarbeiten und die diversen Abläufe kennenzulernen. Vom Gefühl her bin ich seit dem ersten Tag ein Teil des gut eingespielten Pflegeteams hier im Breitlen. Dies hat auch damit zu tun, dass ich interdisziplinär bei Unklarheiten jederzeit Unterstützung erhalte.

Was schätzen Sie denn an Ihrer neuen Arbeit am meisten?
Dass das Mitdenken aller Mitarbeiter stark gefördert wird. Wir als Geschäftsleitung freuen uns über sämtliche Anregungen, nehmen diese nicht als Kritik auf, sondern sehen sie als Möglichkeit uns zu verbessern. Ich schätze diesen Aspekt an meiner neuen Arbeit sehr, obwohl wir an der speditiven Umsetzung der Ideen teilweise noch arbeiten müssen. Und ganz persönlich freut es mich, dass ich jeweils am Mittwoch meinen Hund Sisko zur Unterstützung und als Besucher für die Bewohninnen und Bewohner mit zur Arbeit nehmen kann.

Hat Sie denn auch etwas überrascht?
Ich war die letzten acht Jahre in der Rehabilitationspflege tätig. Dass ein gewisser Unterschied zwischen der Akut-, Reha- und Langzeitpflege besteht war mir bewusst, auch durch meine Tätigkeit als Dozentin / Instruktorin an der OdA Gesundheit Zürich. Nun darf ich diese Seite der Pflege auch im praktischen Alltag kennenlernen und bin positiv überrascht, wie divers die Pflege sich je nach Institution gestalten kann. Für mich hat sich der Perspektivenwechsel gelohnt und ich kann diesen Schritt jeder Pflegeperson, die ihren beruflichen Horizont erweitern möchte, wärmstens empfehlen.

Das neue Pflegezentrum ist ja seit letztem November in Betrieb. Wie haben sich denn die Mitarbeitenden in der Zwischenzeit eingelebt?
Ich kannte das alte Zentrum nicht, daher ist für mich ein direkter Vergleich nicht möglich. Ich höre aber von vielen Mitarbeitenden, dass sie die neue Arbeitsumgebung und die moderne Infrastruktur sehr schätzen. Einige Prozesse sind noch nicht so eingespielt wie wir das gerne hätten, bestimmte Anpassungen sind daher noch notwendig. Da braucht es weiterhin eine gewisse Flexibilität von all unseren Mitarbeitenden.

Letzte Frage: Passende Mitarbeitende zu finden ist derzeit ja für alle Institutionen im Gesundheitswesen anspruchsvoll. Welche Mitarbeitende passen denn zum AZ Breitlen?
Wir sind klein aber fein und deshalb ist auch unser Betriebsklima sehr familiär mit flachen Hierarchien. Wir sind uns bewusst und darin bestrebt, uns stetig zu verbessern. Ich glaube, dass daher Mitarbeitende zu uns passen, die sich motiviert einbringen wollen, die sich längerfristig engagieren wollen, die aber auch die nötige Geduld aufbringen bis gewünschte Änderungen eingeführt sind. Wir arbeiten derzeit gezielt an unserer Anpassungsfähigkeit als Betrieb an die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden. Es braucht aber diesbezüglich noch etwas Geduld bis alle nötigen Massnahmen umgesetzt werden können.

Weiterführende Informationen

Das könnte Sie auch interessieren

Fasnacht 2024: Schön wars!
Am 17. Februar hat die Fasnachtszeit auch im Alterszentrum Breitlen Einzug gehalten - die Narren und Närrinnen waren los.
Cafeteria: Fasnachts-Aktion im Februar
Geniessen Sie im Februar einen leckeren Berliner mit einem Heissgetränk für CHF 5.00.
Ährenpost: Beitrag über das Alterszentrum
In der aktuellen Ausgabe der Ährenpost erfahren Sie einiges über "1 Jahr neues Pflegezentrum".

So finden Sie uns: